Wissen für Sie

Best Carports hat hier für Sie eine kleine Warenkunde zusammen gestellt, damit Sie einen ersten Überblick bekommen mit welchen Materialien wir arbeiten. Holzarten als Rohprodukt bzw. Holzarten die wir vorrangig verbauen.

Die Fichte
Es gibt ca. 20 verschiedene Fichtenarten von der Blauen Stechfichte (Picea pungens f. glauca) die in unserer Region auch immer beliebter wird als Jährlicher Christbaum, bis hin zur Östlichen Himalaya Fichte-Sikkim Fichte (Picea spinulosa) die eine Wuchshöhe bis zu 60m erreicht.
Jedoch als Bauholz im Europäischen Raum wird zum größten Teil die Rotfichte (Picea abies) genutzt. Die Rotfichte ist Heimisch in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas, Das vielseitig verwendbare Holz ist das wichtigste Nutzholz Europas.

Die Lärche
Sie gehört mit ca. 10 Arten zu den kleineren Gattungen der Laubwerfenden Nadelbäume, als Bauholz wird hier Zulande die Europäische Lärche (Larix decidua) genutzt. Die Lärche hat eine Wuchshöhe von bis zu 40m und ihre Blütezeit ist März bis April.
Das Holz der Lärche wird geschätzt wegen der hohen Festigkeit und Dauerhaftigkeit sowie die geringe Anfälligkeit gegen Insekten und Schimmelbefall.

Die Douglasie
Das Ursprungsgebiet der Douglasie dürfte wohl die Westküste Nordamerikas von Britisch-Kolumbien bis Kalifornien sowie Oregon sein, im wesendlichen teilt man die Douglasie in ca. 4 Unterarten auf und sie hat eine durchschnittliche Wuchshöhe von 50m (in den Ursprungsgebieten jedoch bis zu 100m)
Das Holz der Douglasie findet seine Vorteile in der Feste und Dauerhaftigkeit jedoch wird es oft als störend empfunden das sich bei Erwärmung Harzaustritte bilden.

Das Dauerholz (besser wie Tropenholz)
Dauerholz ist eine neue technische Errungenschaft "Made in Germany" Dauerholz wird aus nachhaltig angebautem Holz (vorwiegend auch Heimische Hölzer) hergestellt und durch spezielle Verfahren so widerstandfähig gegen Nässe, Insekten und Schimmel gemacht das es bereits jetzt fast allen Hart und Tropenhölzern den Rang abgelaufen hat. Das Verfahren ist Simpel und Genial zugleich da nicht viel mehr gemacht wird wie unter hohem Druck das Holz zu 100% mit Wachs bis zur Stammmitte gesättigt wird. Im Außenbereich für Treppen, Terrassen, Zäune, Schalungen etc.etc. gibt es unserer Ansicht nach, zurzeit kein Holz welches Widerstandfähiger gegen Witterungseinflüsse ist

Brettschichtholz (kurz BSH, früher auch oft als Leimholz bezeichnet)

BSH besteht aus mindestens drei Brettlagen und ist in gleicher Faserrichtung verleimtes Holz. Es wird vorwiegend im Ingenieurholzbau, also bei hoher statischer Beanspruchung, verwendet.
Bei der Herstellung werden Massivholzbretter technisch getrocknet, gehobelt und dann der Länge nach mittels Keilzinkung zu sogenannten Lamellen verbunden. Diese Brettlamellen werden danach zu Kanthölzern verschiedener Dimensionen verleimt und abschließend nochmals gehobelt. Zwischendurch wird die Holzfeuchte mit einem elektronischen Holzfeuchte-Messgerät gemessen, das wiederum durch die Darrprobe überprüft wird.
In der Praxis werden für die Keilzinkenverbindungen üblicherweise modifizierte Melaminharze verwendet, und für die Verleimung der Lamellen Polyurethan-Klebstoffe.
Die Herstellung erfolgt in verschiedenen Qualitäten sowohl in optischer wie auch in statischer Hinsicht. Es wird im allgemeinen gerade Standardware hergestellt. Mit Brettschichtholz lassen sich allerdings auch verschiedenste, auch mehrachsial gebogene Holzteile herstellen.
Um Verformungen zu minimieren, wird die letzte Lage andersherum aufgeklebt, sodass die Kernseite (rechte Seite) nach außen zeigt.

Vorteile von BSH
BSH wird aus getrocknetem Holz hergestellt und mehrschichtig aufgebaut, dadurch findet Rissbildung in erheblich geringerem Maße als bei Vollholz statt. Somit eignen sich Leimbinder hervorragend für offene Konstruktionen bei denen die unvermeidliche Rissbildung von Vollholz unerwünscht ist.
Die Möglichkeit, die Einzellamellen vor der Verleimung zu krümmen, erlaubt die Fertigung von ansprechenden Trägerformen. Neben den Trägern mit einfacher Krümmung sind auch doppelt gekrümmte und tordierte Formen möglich.
Im Vergleich mit Stahl- und Spannbetonkonstruktionen bietet BSH bei ähnlichem Preis (bezogen auf die Tragfähigkeit) Vorteile in Bezug auf Gewicht und chemische Widerstandsfähigkeit.

Konstruktionsvollholz (kurz KVH ist eine geschütze Bezeichnung für veredelte Bauschnitthölzer)

Konstruktionsvollholz hat gegenüber üblichem Bauholz nochmals höhere Anforderungen
KVH hat eine fest definierte Holzfeuchte und wird mit 15% ± 3 % Restfeuchte geliefert. Da dieser Feuchtesatz nahe an der zu erwartenden Gleichgewichtsfeuchte im Einbauzustand liegt, ist die Wahrscheinlichkeit nachträglicher Verformungen minimiert.
Das übliche Standard Bauholz der Qualität S10TS hat eine erlaubte Holzfeuchte von ca. 20 %. In der Praxis wird diese jedoch mangels Qualitätskontrolle bei der Holzlieferung häufig überschritten. Was wohl auch an dem niedrigem Verkaufs-Preissigment liegen dürfte.
KVH hat immer einen sogenannten Herzschnitt entlang der länglichen Achse des Stammes wodurch die Bildung von Schwindrissen verringert wird.
KVH ist in größeren Längen als übliches Bauholz lieferbar, da eine Verlängerung mittels Keilzinkung möglich ist.
Ergänzend werden bei Dimensionen ab 12 cm Breite zweifach bzw. dreifach verleimte Balken, sogenannte DUO- bzw. TRIO-Balken gefertigt. Dieses erfolgt aus Gründen der Formstabilität und um Schwierigkeiten bei der Kerntrocknung größerer Querschnitte zu umgehen.

Dachbaustoffe die wir vorrangig verbauen!

EPDM Folie – Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk
(Kurzzeichen EPDM, Ethylen-Propylen-Dien-Monomer) EPDM ist ein synthetischer Kautschuk der zu den Copolymeren mit gesättigtem Polymergerüst zählt.

Die gesättigte Gerüststruktur führt zu Eigenschaften wie z. B.:

  • hohe Wetter- und Feuchtigkeitsbeständigkeit
  • hohe UV/Ozonresistentz
  • hohe thermische Beständigkeit
  • hohe Elastizität
  • gute chemische Beständigkeit